Sehenswürdigkeiten

 

Norderney ist seit 1797 anerkanntes Nordseeheilbad und blickt auf eine lange Kur- und Bädergeschichte zurück. 

 

Sehenswertes auf Norderney

Conversationshaus (Kurhaus)

Das Conversationshaus ist schon seit seiner Errichtung Anfang des 19. Jahrhunderts das Zentrum des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens auf Norderney. 

Seit seiner letzten umfassenden Renovierung im Jahr 2007 erstrahlt es in neuem Glanz. 

Heute ist das Conversationshaus (vormals Kurhaus) das touristische Zentrum der Insel. Hier befindet sich die Touristeninformation, der Kartenvorverkauf und der Norderney-Card-Service. 

Das Conversationshaus ist täglich von 09:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. 

Das Kurpalais-Café, die Bibliothek, der Lesesaal mit tagesaktuellen Zeitungen sowie das Kaminzimmer laden zum Verweilen ein. An einem der zahlreichen Internet-Terminals können Sie kostenfrei im Internet surfen. 

Im  „meine Insel – Der Laden“ finden Sie Souvenirs und Andenken an Ihren Norderney-Aufenthalt. Nehmen Sie sich doch ein Stück Norderney für zu Hause mit. 

Kurtheater

Das Kurtheater befindet sich nördlich des Conversationshauses. Es ist nach dem Vorbild des Opernhauses in Hannover gestaltet und wurde 1894 eröffnet. Damit ist es das älteste Theater Ostfrieslands. 

Heute wird das Kurtheater nicht nur für Theater- oder Kabarettaufführungen genutzt. Auch Kinovorstellungen finden dort statt.  

Das Kap

Das Wahrzeichen der Insel ist eine alte Peilbake.

Erbaut im Jahr 1849 auf einer Düne, diente das Kap Jahrzehnte als Seezeichen für die vorbeifahrenden Schiffe. Jede der ostfriesischen Inseln hat ein eigenes Topzeichen. Das Norderneyer Kap trägt ein Dreieck mit der Spitze nach unten. 

Nachdem das Kap seine Bedeutung als Seezeichen verloren hat, ist es seit 1928 das Wahrzeichen der Insel. 

Nach Abriss und Neuaufbau erscheint das Kap seit Ende 2017 in neuem Glanz.

Kaiser-Wilhelm-Denkmal (Klamottendenkmal)

Unmittelbar in der Nähe unserer Ferienwohnungen an der Kreuzung Friedrichstraße / Herrenpfad / Knyphausenstraße finden Sie das Kaiser-Wilhelm-Denkmal – umgangssprachlich auch Klamottendenkmal genannt. Es ist ein 13 Meter hoher und aus ca. 70 Steinen bestehender Obelisk. Die Steine wurden bei der Erbauung von deutschen Provinzen gestiftet. Die Namen der Provinzen sind eingraviert. 

Das Denkmal hat eine lebhafte Geschichte hinter sich. Ursprünglich trug es auf der Spitze einen preußischen Reichsadler. Er wurde nach dem ersten Weltkrieg abmontiert. Die an der Nordseite befindliche Büste des Kaisers Wilhelm I. wurde 1917 für die Waffenproduktion eingeschmolzen. An dieser Stelle finden Sie heute eine steinerne Möwe. 

Norderneyer Leuchtturm

Das höchste Bauwerk auf Norderney. Der Leuchtturm wurde in den Jahren 1871 bis 1874 erbaut und dient heute noch als aktives Seezeichen. Er steht etwa in der Mitte der Insel und ist ca. 60 Meter hoch. Über 253 Stufen gelangt man zur Besuchergalerie und hat einen grandiosen Ausblick auf Norderney, die umliegenden Inseln und das Festland. 

Öffnungszeichen (ohne Gewähr): April bis Oktober, täglich 14 bis 16 Uhr

Windmühle 

Die Norderneyer Windmühle „Selden Rüst“ aus dem Jahr 1882 wurde durch einen Brand im Jahr 1951 fast vollständig und anschließend wieder aufgebaut. 2008 wurde sie umfassend restauriert.

Heute beheimatet sie ein Restaurant-Café.

Und mit etwas Glück und bei gutem Wetter kann man sie noch in Betrieb sehen. 

Wasserturm

Der Wasserturm aus dem Jahre 1929 ist 42 Meter hoch. Er hat ein Fassungsvermögen von 500.000 Litern und versorgt die Insel mit Trinkwasser. Nachts wird der Wasserturm beleuchtet und ist von vielen Punkten der Stadt zu sehen.  

Weiße Düne

Eigentlich ein Badestrand, ist das dahinter gelegene Ausflugslokal heute total angesagt und ein tolles Ziel nach einem ausgiebigen Strandspaziergang. 

Das Wrack

Das Wrack des 1968 am Ostenende der Insel gestrandeten Muschelbaggers „Capella“ ist ein beliebtes Ausflugsziel auf Norderney. Ab Parkplatz Ostheller sind es ca. 7 km bis zum Inselende. 

Wattwelten – Naturkundemuseum

Bei einem Besuch des Nationalparkmuseums am Hafen erleben Groß und Klein den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer hautnah. Seit einigen Jahren gehört der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zum UNESCO-Weltkulturerbe. 

Fischerhausmuseum

Das Fischerhausmuseum befindet sich zwischen dem bade:haus und dem Weststrand im Argonnerwäldchen. Das Haus ist einem typischen Fischerhaus aus dem 17. Jahrhundert nachempfunden. Dort erfahren Sie etwas über die Lebensart und Wohnkultur der ursprünglich vom Fischfang und der Seefahrt lebenden Insulaner. 

Nach Voranmeldung haben Sie die Möglichkeit, an einer traditionellen Teezeremonie oder einem Teeseminar im benachbarten Teehuus teilzunehmen.

Marienhöhe

Das Café Marienhöhe liegt direkt an der Strandpromenade zwischen Milchbar und Weststrand.

Das Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete, denkmalgeschützte Gebäude wurde 2016 umfassend restauriert. Mit seinem prägnanten Kupferdach ist das Gebäude bereits bei der Anreise von den Fährschiffen aus gut sichtbar.

Der Name Marienhöhe ist auf Königin Marie von Hannover zurückzuführen. Ihr Mann, König Georg V. von Hannover erklärte Norderney zur königlich hannoverschen Sommerresidenz und ließ zu Ehren des Dichters Heinrich Heine auf einer Anhöhe einen Pavillon errichten, der sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte mehr und mehr zu einem gastronomischen Bestandteil der Insel entwickelte.

Bademuseum

Wer etwas über die Entwicklung des Seebades Norderney und Geschichte der Bäderkultur erfahren möchte, ist im Bademuseum richtig. Hier bekommen Sie einen interessanten Einblick in die Badetradition und die Entwicklung der Badekultur auf der Nordseeinsel. 

In Szene gesetzte Objekte und Dokumente sowie wechselnde Sonderausstellungen nehmen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit des Nordseeheilbades Norderney.

Während der Saison finden regelmäßig Vorträge statt, z. B. über die Entwicklung des Nordseebades, die Inselentstehung oder berühmte Gäste der Insel. 

Ein Museumsshop mit Postkarten und Souvenirs rundet das Angebot ab. 

Rettungsbootschuppen

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) unterhält am Weststrand im sog. Rettungsboot-Schuppen ein Museum, in dem die Geschichte der deutschen Seerettung anschaulich präsentiert wird. Zahlreiche Objekte und Ausstellungsstücke dokumentieren die Geschichte der Seenotretter an der Deutschen Nord- und Ostseeküste. Auch das historische Ruderrettungsboot „Fürst Bismarck“ finden sie hier. 

Im Obergeschoß ist ein kleines Kino eingerichtet. Die Filme informieren über das Leben und die Gefahren der Seenotretter, die dann auf das Meer hinausfahren, wenn andere bereits lange im sicheren Hafen sind.  

Rettungsboot

Norderney ist seit Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ein Standort für Rettungsboote.

Seit Januar 2018 ist auf der Insel der Rettungskreuzer EUGEN stationiert, der den bisherigen Rettungskreuzer BERNHARD GRUBEN ablöste.

Informationen zur Arbeit der DGzRS erhalten Sie im historischen Rettungsbootschuppen am Weststrand. Die Öffnungszeiten finden Sie im Veranstaltungskalender der Kurverwaltung.  

Sternwarte

Bereits seit den 1960er Jahren gibt es auf Norderney eine Sternwarte. Sie befindet sich an der Bürgermeister-Willi-Lührs-Straße in der Nähe des Norderneyer Kaps. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 3,30 m. 

Weitere umfassende und aktuelle Informationen über Sehenswürdigkeiten finden Sie in der Tourist-Information im Conversationshaus am Kurplatz.